DATA Festival Highlights: Cloud, Demokratisierung, ML, KI

Eine Zusammenfassung des Data Festival 2021 mit Fokus auf Demokratisierung von Daten und der Bedeutung von Künstlicher Intelligenz.

Der erste Tag des Data Festivals 2021 ist vorbei und es gab viele spannende Vorträge mit guten Einblicken und viel Mehrwert. Das digitale Event fand auf 2 „virtuellen Bühnen“ statt und fast 2000 Leute aus 66 Ländern waren am ersten Tag bei den Vorträgen dabei. Es gab außerdem die Möglichkeit, sich an „virtual Booths“ sich mit den Speakern und Sponsoren auszutauschen.

Cloud und Demokratisierung der Daten

Die Cloud spielt eine immer wichtigere Rolle und ist gerade für KI-Anwendungen ein Türöffner. Für manche ist die Cloud nur ein weiterer virtueller Server, aber richtig eingesetzt fungiert diese als Herzstück einer ganzheitlichen Daten-Strategie. Auch der weniger technisch ausgerichtete Begriff der „Demokratisierung von Daten“ war ein oft genanntes Thema. Diese bedeutet nichts anderes, als dass analytische Services, besser und schneller zu den Endanwendern gebracht werden sollen. Dataiku dazu: Anstatt mehr Analysten einzustellen, ist es besser, dafür zu sorgen, dass alle Mitarbeiter mehr Analysen nutzen. Eine weitere, eher visionäre Aussage war: „Bring code to the data, instead of data to the code”.

Sehr beeindruckende Infos gab es gleich zu Beginn beim DATA festival von Misko Flury von Tableau Software. 92 % der Unternehmen scheitern dabei, Data Analytics im praktischen Einsatz zu skalieren. Die anderen 8 % haben dagegen extreme positive Effekte. Mehr Wachstum, bessere Neukundengewinnung und eine höhere Kundenbindung. Doch wie schaffen Unternehmen es, zu diesen zu gehören?
 

  • Es sollte nicht nur ein altes Tool durch ein Neues ersetzt werden, sondern es sollten stattdessen mehr Prozesse in die Analyse einbezogen werden.
  • Datenanalysen sollen nicht nur einem kleinen Kreis zur Verfügung stehen, sondern allen im Unternehmen, die Entscheidungen treffen.
  • Prozesse sollten nicht von Tools bestimmt werden, stattdessen lohnt es sich "Best-of-Breed-Lösungen" für alle Anwendungsfälle zu suchen.
  • Es geht nicht nur um Technik, sondern vor allem um "Daten-Kultur" und Weiterentwicklung der Fachabteilungen


Bedeutung von KI und Machine Learning

Warum ist Machine Learning so wichtig? Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich Jan Zawadski von Car.SW Org. by VW. Es ist wichtig, eine KI-Strategie zu entwickeln und diese konsequent umzusetzen. KI ist in seinen Augen mehr als nur ein „neues“ Werkzeug. Dadurch können Produkte entwickelt werden, die vorher nie möglich gewesen wären. Durch Einfügen von Daten in den Algorithmus können schnell Muster erkannt werden und viele weitere Handlungsentscheidungen abgeleitet werden. Das Ganze wird große Auswirkungen auf Produkte und Dienstleistungen haben.

Der wichtigste Trend in den nächsten Jahren wird das sogenannte „Deep Learning“ sein, nicht Blockchain wie viele vielleicht denken. Die Marktkapitalisierung von KI-Unternehmen beträgt bereits über 2 Trillionen US-Dollar und soll in der nächsten Dekade auf 30 Trillionen anwachsen. Eine riesige Chance und gleichzeitig zeigt der Trend, wie wichtig diese Themen in den nächsten Jahren für alle Unternehmen werden. Wegschauen wird da immer schwieriger:


Data is the main value driver!

No data, no AI
 

Doch wie kann KI der Industrie helfen? Damit beschäftigte sich Jan R. Seyler von der Festo AG & Co. KG, insbesondere mit autonomen Systemen. Diese können selbst lernen, eigene Entscheidungen treffen und auf unvorhersehbare Ereignisse reagieren. Gerade bei komplexen Aufgaben ist dies von entschiedenem Vorteil.

Systeme machen Fehler und lernen daraus, dadurch wird nie derselbe Fehler wiederholt. Das kann zu entscheidenden Informationsvorteilen führen und bringt mehr Effizienz in den Betriebsablauf.

Natürlich gab es auch weitere Themen, die Stichworte sind hier „Data Lakehouse“, „Data Factory“ und „Data Supply Chain“ – sicherlich Begriffe, die uns noch öfter begegnen werden.

Möchten auch Sie mehr Daten besser nutzen? Wir bei Trevisto unterstützen Sie gerne umfassend beim gesamten Prozess: von der Strategie über Softwareauswahl bis zur Implementierung von modernen Cloud-Lösungen und BI-Tools. Sprechen Sie uns gerne an!
 

PDF hier ansehen

 

Ihr Ansprechpartner:

Oliver Fuhrmann
Head of Business Development

Trevisto AG
Zentrale Nürnberg
Nunnenbeckstraße 6/8 
90489 Nürnberg
T +49 911 430 839 00
oliver.fuhrmanndo not copy and be happy@trevistodot or no dot.de